Sollte es doch einmal zu einem Notfall kommen, behalten die Schwimmmeister auch in kritischen Situationen einen kühlen Kopf und handeln schnell und souverän. Zusätzliche Unterstützung erhalten sie durch moderne Technik. Bereits im vergangenen Jahr kommt im Hallenbadbereich des Auebads eine Künstliche Intelligenz zum Einsatz. Sie hilft, mögliche Badeunfälle frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Diese KI-Technik wurde nun auch im Außenbereich des Auebads installiert. Aktuell wird die Anlernphase- und Erprobungsphase vorbereitet, damit die KI noch in dieser Saison für zusätzliche Sicherheit im Freibadbereich des Auebads sorgen kann. Doch weiterhin gilt: Die Verantwortung verbleibt stets beim Menschen. Die KI ist lediglich ein Hilfsmittel für noch mehr Sicherheit im Badebetrieb.
Die Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe ist äußerst umfangreich und anspruchsvoll. Neben sportlichen Aspekten wie Schwimmtechnik und Rettungsschwimmen umfasst sie auch Themen wie Marketing, Chemie, Veranstaltungsmanagement oder Technik. Die Fachkräfte sind nicht nur Lebensretter im Notfall, sondern auch Eventmanager, Wasseranalysten und Technikspezialisten in einem. Sie überwachen die Wasserqualität, führen Schwimmkurse durch und sorgen dafür, dass die Becken und alles drumherum immer in einem Top-Zustand sind. Der Fachangestellte für Bäderbetriebe ist also nicht nur „Bademeister“ im klassischen Sinne – er ist ein Allround-Talent.